Künstler:innen
Kompliz:innen
Below the Skin ist eine Tanzkompanie, die Aly Khamees und Jelena Mair 2019 gegründet haben. Aly leitet die Kompanie künstlerisch und choreografiert, Jelena verantwortet Konzept und Produktion. Die Stücke von Below the Skin greifen Tanztraditionen verschiedener Kulturen auf und fragen, was Menschen über Grenzen hinweg verbindet. Sie entstehen gemeinsam mit den Tänzer:innen, die ihre eigenen Geschichten einbringen.
Am Tanzhaus Zürich zeigte Aly 2023 das Solo Naslah, inspiriert vom ägyptischen Strassentanz mit Messern. 2024 folgte Empty City über die Totenstadt von Kairo, in der Lebende und Tote zusammenwohnen.
Mit Rhythm of Reverence eröffnete die Kompanie im September 2026 die Saison. Das Stück entstand aus offenen Workshops. Neun weiblich identifizierte Performerinnen, professionelle Tänzerinnen und Workshop-Teilnehmerinnen, fragen darin, was von alten Ritualen bleibt.
Aly Khamees und Jelena Mair sind Kompliz:innen am Tanzhaus Zürich. Aly leitet dort regelmässig offene Workshops für alle ab 17 Jahren, Vorkenntnisse braucht es keine. Was dabei entsteht, fliesst in kommende Produktionen der Kompanie ein.
© Maria Cheilopoulou Charlotte Mathiessen ist Performerin, Choreografin und Dramaturgin. In ihrer Arbeit verwebt sie feministische Praxis, dramaturgisches Denken und künstlerisches Schaffen. Neugier, Lust und Wut treiben ihre Prozesse an. Charlotte studierte zeitgenössischen Tanz an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten und arbeitete danach mehrere Jahre als Performerin und Choreografin. 2020 kehrte sie nach Zürich zurück und schloss den Master in Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste ab.
2022 war sie Teil der Plattform Show-Off am Tanzhaus Zürich. 2023 nahm sie mit einem Stipendium von Pro Helvetia am Programm ATLAS von ImPulsTanz teil, 2024 war sie Teil von PREMIO. Ihr erstes abendfüllendes Stück night body night voice entstand mit Marquis’ McGee, Lilli Unger und Joseph Baan und hatte im Februar 2025 am Tanzhaus Zürich Premiere.
Seit 2024 leitet Charlotte zudem das Zirkusquartier Zürich mit, ein Theater für zeitgenössischen Zirkus. Charlotte ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
© Yoshiko Kusano Muhammed Kaltuk gründete die Company MEK 2017. Die Kompanie verbindet Hip-Hop und zeitgenössischen Tanz mit kulturellen und tänzerischen Traditionen. MEK steht für Vielfalt und hat eine klare aktivistische und künstlerische Stimme. Muhammed wurde in der Schweiz geboren und wuchs in einer konservativen türkischen Familie auf. Um sich von seiner Erziehung zu lösen, machte er sich in der Schweizer Hip-Hop-Szene einen Namen. Mit 25 begann er seine Ausbildung an der Höheren Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz in Zürich. Dort fand er seine Arbeitsweise: Er entwickelt Material aus dem Bewegungsrepertoire der Tänzer:innen und verwebt es mit seinem eigenen Stil.
Father Politics entstand mit der Kaserne Basel und dem COLOURS International Dance Festival Stuttgart. Das Stück handelt von der Ohnmacht der Politik und tourt national und international. Am Theater St. Gallen, am Luzerner Theater und am Theater Basel setzte Muhammed Zeichen zu toxischer Männlichkeit, Herkunft und Territorien. Im Mai 2027 zeigt MEK eine neue Produktion in der Kaserne Basel. Muhammed Kaltuk und die Company MEK sind Kompliz:innen am Tanzhaus Zürich.
© Muriel Florence Rieben Cosima Grand ist Choreografin und Tänzerin. Sie interessiert sich vor allem für das empathische Potenzial von Tanz. Sie untersucht, wie Menschen über Bewegungen und Körperempfindungen miteinander in Resonanz treten. Dafür hat sie eine Körperpraxis aus schaukelnden und zitternden Bewegungen entwickelt, die auch die Stimme einbezieht.
Cosima absolvierte ihre Tanzausbildung am CNDC d’Angers und war Mitglied der Cie Marchepied in Lausanne. In Genf schloss sie einen Bachelor in mehrsprachiger Kommunikation ab, in Bern studierte sie Theaterwissenschaft und Soziolinguistik. Zu ihren Stücken gehören CTRL-V (EP) (2. Preis PREMIO 2015), Restless Beings (2020) und things veer (2023). 2015 erhielt sie den Kulturförderpreis des Kantons Wallis, 2020 eine kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich und 2026 einen Schweizer Preis Darstellende Künste.
Seit Langem beschäftigt sich Cosima mit dem Thema Zeit. In ihrem Solo Schmerzstück, das im Dezember 2025 am Tanzhaus Zürich Premiere hatte, geht es auch um die zeitlichen Dimensionen von Schmerz. Im Zeitlabor lädt sie dazu ein, Zeit jenseits der Uhr zu erleben. Cosima ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
© Phil Bucher Criptonite ist ein seit 2020 existierendes crip-queeres Theaterprojekt der in Zürich lebenden Künstler:innen Edwin Ramirez und Nina Mühlemann. Die Stücke von Criptonite arbeiten mit Aesthetics of Access (Barrierefreiheit als Ästhetik) und rücken die Wahrnehmungsstile und Erfahrungen von behinderten Menschen in den Mittelpunkt. Die letzte Arbeit von Criptonite, Bioluminescence, feierte im Sommer 2025 im Tanzhaus Zürich Premiere, und die Arbeit Pleasure hat international getourt. Neben Bühnenarbeiten veranstaltet Criptonite auch Community-Events wie Labs, Workshops und weitere Events. Criptonite hat für die Jahre 2024–2027 von der Stadt Zürich die mehrjährige Konzeptförderung erhalten.
© Jean-Marc Thurmes Kwangsuk «Issue» Park ist Choreograf und Performer aus Südkorea und lebt in Zürich. Er leitet das Kollektiv eight2one künstlerisch. Seine Stücke verbinden Breaking, zeitgenössischen Tanz, Humor und Spiel. Dabei fragt er, wie Menschen teilhaben, wie kulturelle Identität entsteht und was uns verbindet. Zuletzt arbeitete Kwangsuk unter anderem mit Kaori Ito am TJP–CDN Strasbourg, mit James Thierrée und mit Below the Skin.
Aktuell entwickelt er mit eight2one die Familienproduktion Das Schwingfest für Kinder ab 6 Jahren. Inspiriert vom Kinderlied «Mini Farb und Dini» verwandeln sich darin zwei Performer in Tierfiguren, messen sich im Schwingen und erfinden die Spielregeln nach und nach neu. Vom Stück inspiriert ist auch der regelmässig stattfindende Familien-Workshop im Breaking, den Kwangsuk mit Hyosung «Cho» Joo am Tanzhaus Zürich leitet.
Kwangsuk ist Komplize am Tanzhaus Zürich.
© Louni Eman Hussein ist Tänzerin, Choreografin und Tanzfilmemacherin aus Kairo und lebt in Zürich. Ihre Arbeit wurzelt in ihrer Herkunft aus der Arbeiter:innenklasse. Sie erforscht die Beziehung zwischen körperlicher Arbeit, Bewegung und zeitgenössischem Tanz. Dafür verbringt Eman oft längere Zeit mit Arbeiter:innen in Werkstätten und an Arbeitsorten. Daraus entwickelt sie ein «Bewegungsalphabet» aus Wiederholung, Rhythmus und Asymmetrie. So macht sie die unsichtbaren Seiten der Arbeit im Körper sichtbar.
Ihre Arbeiten liefen unter anderem am Zürcher Theater Spektakel, am Festival de Danse Cannes – Côte d’Azur und am Festival Theaterformen. 2026 erhielt sie den PREMIO Nachwuchspreis.
Am 9. Dezember 2026 hat Undeclared Work am Tanzhaus Zürich Premiere, das dritte Kapitel ihrer Reihe Labour Work – Between Work and Dance. Das Stück handelt von Menschen, die auf Baustellen arbeiten. In der Workshop-Reihe Groove Your Labour lädt Eman dazu ein, die Rhythmen und Bewegungen des eigenen Arbeitsalltags zu erkunden.
Eman ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
© Aurele Ferrier Eugénie Rebetez wuchs im Schweizer Jura auf und arbeitet seit 2010 als freischaffende Bühnenkünstlerin. Sie kreierte die Solostücke Gina (2010), Encore (2013), Bienvenue (2017) und Comeback (2025), das 2027 durch die Schweiz tourt. Ha ha ha (2021) ist ein Stück für ein junges Publikum, getanzt von Tarek Halaby. Weitere Werke sind das Trio Nous trois (2019), die Parade Le défilé droit direct du Jura für die Fête des Vignerons und Rendez-vous (2022).
Eugénie zeigt auch Performances an Kunstorten, etwa in der Kunsthalle Krems und im Kunsthaus Zürich für Ausstellungen von Pipilotti Rist. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit den Bachelor-Studierenden Tanz an La Manufacture in Lausanne. Von 2024 bis 2027 erhält sie die Konzeptförderung der Stadt Zürich.
Eugénie ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
© Anne Morgenstern Ivy Monteiro entwickelt figurative Darstellungen in Tanz, Performance und Musik. In fluiden Gestalten und Figuren verbindet Ivy Themen wie Weiblichkeit und Gender mit sozialen und ethnischen Stereotypen. Bekannt ist Ivy auch als Mother Tropikahl Ivy B. Poderosa. Unter diesem Namen produziert Ivy Veranstaltungen für ein migrantisches QTIBPOC-Publikum in der Schweiz. QTIBPOC steht für queere, trans und inter Personen, Schwarze Menschen und People of Color.
Ivys Werke waren unter anderem im Museu da Imagem e do Som in São Paulo, an der Queer Biennial II in Los Angeles, an Les Urbaines in Lausanne und an der Eröffnung des Schweizer Pavillons der Biennale Venedig 2019 zu sehen. 2024 erhielt Ivy einen Schweizer Preis Darstellende Künste.
Am Tanzhaus Zürich leitet Ivy Kurse in Vogue-Performance und Ballroom und organisierte im Herbst 2026 mit Hausvrau das Villains Ball Weekend.
Ivy ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
Jamuna Mirjam Zweifel ist Choreografin und Performerin. Sie lebt in Zürich, arbeitet international und engagiert sich für Community-Formate in der Tanzszene. Von 2019 bis 2023 arbeitete sie mit dem Zürcher Kollektiv The Field und entwickelte Kurzstücke und experimentelle Formate, die international gezeigt wurden. Sie performte unter anderem in Arbeiten von Meg Stuart, Isabel Lewis und Simone Aughterlony.
2024 entstand ihre erste abendfüllende Produktion Holes, Premiere war am Theater am Gleis in Winterthur. Sie gründete Zookunft.Project mit, das von 2020 bis 2025 bestand. Jamuna erhielt mehrere Förderpreise, darunter 2019 vom Kanton Solothurn und 2025 vom Kanton Zürich. 2026 ist sie mit einem Stipendium des Kantons Solothurn im Atelier Paris der Cité Internationale des Arts. Am 22. April 2027 hat ihr Stück Glitch Softcore am Tanzhaus Zürich Premiere.
Jamuna ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
© Ivan Minichiello Joseph Baan ist Künstler:in und Pädagog:in. Josephs Praxis verbindet Kunst, Bildung und Zusammenarbeit als Mittel, kreativ zu überleben. Im Zentrum stehen die Komplexität von Kollektivität und die Frage, wie eine Solidarität entstehen kann, die Unterschiede nicht einebnet, sondern bejaht. So entstehen Performances, Installationen, Texte, Gruppenarbeiten und Partituren.
Joseph forscht in einem Doktorat an der Zürcher Hochschule der Künste und am Mozarteum Salzburg und unterrichtet kritische Theorie und Performance an der ETH Zürich. Von 2019 bis 2022 leitete Joseph die School of Commons in Zürich mit, eine Graswurzelinitiative für gegenseitiges Lernen.
Ende April 2026 zeigte Joseph am Tanzhaus Zürich die Performance ALL RISE. Das Stück untersucht die dramaturgischen Verwandtschaften zwischen Rechtssystem und Theater und inszeniert einen Gerichtsprozess als Raum des Wartens. Die Rollen von Zeug:innen, Richter:innen und Anwält:innen teilen sich Publikum und Performer:innen. Als Dramaturg:in begleitete Joseph zudem night body night voice von Charlotte Mathiessen. Joseph ist Kompliz:in am Tanzhaus Zürich.
© Nils Amadeus Lange Das Kollektiv dance me to the end besteht aus acht Tänzer:innen, Choreograf:innen, Tanzvermittler:innen, Tanzwissenschaftler:innen und Körpertherapeut:innen. Alle arbeiten seit vielen Jahren im Tanz. Sie verbindet grosse Neugier, eine offene Forschungshaltung und Lust am Risiko. 2023 fand das Kollektiv bei einer Recherche zum Thema «Tanz und Alter(n)» zusammen.
Das Kollektiv hinterfragt Vorstellungen von Körper und Tanz und fordert mehr Altersvielfalt im Tanz. Mit Fachleuten aus Architektur, Forschung und Wirtschaft entwickelt es neue Formate. Ziel ist, Tänzer:innen um und über 60 sichtbarer zu machen und Lust auf ein neugieriges Älterwerden zu wecken.
Zum Kollektiv gehören Angelika Ächter, Jeanette Engler, Gisa Frank, Anna Huber, Tina Mantel, Angela Stöcklin, Katharina Vogel und Ivan Wolfe. Die acht sind Kompliz:innen am Tanzhaus Zürich. Vom 23. bis 25. Oktober 2026 lud das Kollektiv am Tanzhaus zur Tagung VERLUST GEWINN VISION! ein.
© Martin Benz Lea Moro arbeitet als Choreografin, Kuratorin, Dramaturgin und Kulturmanagerin. Sie verbindet künstlerische und gesellschaftliche Prozesse mit interdisziplinären und inklusiven Ansätzen. Nachhaltigkeit und kulturelle Zugänglichkeit sind ihr wichtig. Ihre choreografischen Arbeiten touren international. 2021 gründete sie die Plattform Work it Out, die Ressourcen umverteilt und Co-Kreation fördert.
Lea war Dramaturgin am Tanzhaus Zürich und 2022/2023 Programmdramaturgin an der Kaserne Basel. Mit dem Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona gründete und kuratierte sie das Tanzfestival Date to Dance. Seit 2025 leitet sie das Tanzbüro Basel (IG Tanz), seit 2026 ist sie designierte künstlerische Leiterin des inklusiven Festivals wildwuchs in Basel. 2026/2027 arbeitet sie an der choreografischen Recherche Über Trauer reden (Arbeitstitel).
Lea ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
© Dorothea Tuch Lyn Bentschik arbeitet als crip-queere:r Choreograf:in, (Langzeit-)Performer:in und Dramaturg:in. Lyn studierte zeitgenössischen Bühnentanz und Performance (BA) an der Stockholm University of the Arts und Choreografie (MA Dance) an der Zürcher Hochschule der Künste. Lyns Arbeiten bewegen sich zwischen Tanz, erweiterter Choreografie, Performance und bildender Kunst.
2025/26 war Lyn Associated Artist von TanzPlan Ost Dabei entstand das Gruppenstück Collective Rhythms of Pain über chronische Schmerzen. Es fragt, wie sich eine Welt anfühlt, in der niemand Schmerzen verstecken muss, aus Angst, als krank abgestempelt zu werden. Im Projektteam verbinden sich künstlerische Arbeit, kreative Barrierefreiheit und gelebte Erfahrung. Am 6. November 2026 hat es am Tanzhaus Zürich Premiere.
Lyn ist Kompliz:in am Tanzhaus Zürich.
© Alun Meyerhans New Kyd ist Bewegungskünstler:in, DJ und Klangkünstler:in und lebt in Zürich. Kyd wurde in Grossbritannien als Kind nigerianischer Eltern geboren und hat einen BA in Tanz der University of Roehampton. Kyds Praxis verbindet Bewegung, Klang und abstraktes Erzählen. Diese Praxis bewegt sich zwischen diasporischer Identität, Ritual und experimenteller Tanzperformance. Eine wichtige Quelle ist das Weltbild der Yoruba aus Westafrika. Kyd untersucht Themen wie Isolation in der Stadt, Unsichtbarkeit, Opulenz und Widerstand und stellt westliche Vorstellungen von Unabhängigkeit und Sichtbarkeit infrage.
Kyd war Teil des Ensembles am Schauspielhaus Zürich und von Trajal Harrells Zurich Dance Ensemble. Kyd arbeitete mit Künstler:innen wie Ligia Lewis, Wu Tsang, Akram Khan und Tiran Willemse und zeigte Arbeiten unter anderem in der Gessnerallee, in der Halle am Berghain in Berlin und bei Movement Research in New York.
Kyd ist Kompliz:in am Tanzhaus Zürich.
P. Piton ist Choreograf:in und Performer:in und lebt zwischen Stockholm und Zürich. In der choreografischen Arbeit erkundet P. Piton Improvisation als Form der Komposition und nähert sich dem Tanz über seine ekstatische, sinnliche Kraft. Die Ausbildung führte P. Piton ans Conservatoire National de Paris, an La Manufacture in Lausanne und an die Stockholm University of the Arts. Dort schloss P. Piton auch einen Master in Choreografie ab.
Seit 2019 arbeitet P. Piton im Kollektiv The Field, einem Raum für nicht-hierarchische, kollaborative Choreografie. Mit Romane Peytavin gründete P. Piton La PP. Dort entstehen Arbeiten aus spielerischen, spontanen Situationen, darunter Dédicace und Farewell Body. Mit der eigenen Kompanie Snakes & Stones zeigte P. Piton 2022 Open/Closed, unter anderem am Festival La Bâtie in Genf und an den Swiss Dance Days. Am 24. Februar 2027 hat GOON am Tanzhaus Zürich Premiere.
P. Piton ist Kompliz:in am Tanzhaus Zürich.
© Nadja Voorham Sarafina Beck ist Tänzerin, Choreografin und interdisziplinäre Künstlerin aus Zürich. Seit ihrem Abschluss an der Höheren Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz 2019 arbeitet sie freischaffend in der Schweiz und international. Sie verbindet Street- und Clubtänze mit zeitgenössischem Tanz, Theater und Film. Ihre Arbeiten sind bildhaft und filmisch. Im Zentrum stehen innere Zustände und die Spannung zwischen eigener Wahrnehmung und gesellschaftlichen Erwartungen.
2020 zeigte Sarafina ihr erstes Kurzstück SUPERPOSITION an der Gessnerallee Zürich, 2023 folgte dort ihr erstes abendfüllendes Werk TELE(your)VISION. Im selben Jahr war sie mit Pro Helvetias Programm Swiss Connection UK in Residenz am Brixton House in London. 2026 wurde STARDUST – A Star Has Died am Tanzhaus Zürich uraufgeführt. Als Performerin arbeitete sie unter anderem mit Company MEK und Cie. La Ronde. Daneben realisiert sie eigene Tanzfilme.
Sarafina ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
© Oz Jacob Tabib Soraya Leila Emery ist schweizerisch-marokkanische Choreografin und lebt in Zürich. Sie erforscht Lust aus einem intersektionalen, dekolonialen und feministischen Blickwinkel. Dabei bietet sie Tänzer:innen aus dem Nahen Osten und Nordafrika (MENA) eine Plattform. Ihre früheren Arbeiten fragten, wie kulturelle Identität bewahrt und weitergegeben wird und wie der weibliche arabische Körper dargestellt wird.
Soraya Leila schloss ihre Tanzausbildung 2014 am CFPArts Genf und 2017 an der Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD) ab, 2024 den Master in Choreografie an der ZHdK. Als Associated Artist von TanzPlan Ost entstand 2023/2024 ihr Gruppenstück TURN ON. Ihr Solo Coming Soon hatte im März 2026 am Tanzhaus Zürich Premiere. Es ist von Ingres’ Gemälde La Grande Odalisque inspiriert und hinterfragt orientalistische Klischees.
Soraya Leila ist Komplizin am Tanzhaus Zürich.
© A. Peyer Teresa Vittucci wurde in Wien geboren und lebt seit 2015 in Zürich. Teresas Arbeit wurzelt in der zeitgenössischen Tanzperformance und untersucht feministische und queere Perspektiven auf Popkultur, Geschichte und Religion. Humor und subversive Witze gehören immer dazu. Teresa arbeitet solo und mit Künstler:innen wie Colin Self, Annina Machaz und dem Theater HORA.
Die Trilogie IN PRAISE OF VULNERABILITY umfasst drei Stücke. Für den ersten Teil, HATE ME, TENDER, erhielt Teresa 2019 den Schweizer Tanzpreis. Im zweiten Teil, DOOM, untersucht Teresa mit Colin Self, wie die Figuren Eva und Pandora das Bild des Weiblichen geprägt haben. Den dritten Teil, SANE SATAN, brachte Teresa im März 2024 am Tanzhaus Zürich zur Uraufführung. Alle drei Teile waren am Tanzhaus zu sehen.
Im Oktober 2026 feierte anger angels (ETERNAL LETDOWN) am Tanzhaus Zürich Premiere, Teresas erste Zusammenarbeit mit Sophía Rodríguez. Darin erscheinen zwei Engel in einem seltsamen Büro und spüren die Wut der Menschen. Mit Bewegung, Stimme und Ironie verwandeln sie diese Wut in etwas Befreiendes.
Teresa ist Kompliz:in am Tanzhaus Zürich.
© Flavio Karrer Resident:innen 26/27
Die Breakthrough Dance Company ist ein Verein und vor allem für das internationale BREAKTHROUGH Festival bekannt. Das Festival gibt es seit 2011 in Zürich. 2021 wurde es mit dem Preis der Darstellenden Künste des Bundesamts für Kultur ausgezeichnet. Alle zwei Jahre finden über vier Tage an verschiedenen Spielstätten in Zürich diverse Battle-Module, Bühnenstücke und ein vielseitiges Nebenprogramm rund um die Hip-Hop-Kultur statt. Der Verein bringt die internationale Breaking-Community zusammen, unterstützt künstlerische Recherchen und die Entwicklung neuer Arbeiten und fördert die Schweizer Street-Styles-Szene und ihre Gemeinschaft.
© Helen Ree | Links: Giordana Patumi; Mitte: Jamuna Zweifel; Rechts: Olivia Hernandez Candelas Björn «Buz» Meier breakt seit 35 Jahren. Er nimmt regelmässig an Breakdance Veranstaltungen im In- und Ausland teil, führt seit 15 Jahren die Breakdanceschule breakingschool.ch, ist Gründer und Leiter des autonomen Breaking Trainings im Jugendkulturhaus Dynamo und leitet Workshops u.a. für Kinder mit Beeinträchtigungen, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, im Jugendgefängnis und an Schulen im In- und Ausland. Mit der DPC Crew war er Finalist bei Stadt Land Talent. Künstlerisch arbeitete er u.a. mit MIR Compagnie, dem Jungen Schauspielhaus Zürich, Breakthetango und dem Theater Chur zusammen und kreierte als Künstlerischer Leiter die Produktion KETTEN SPRENGEN, bei der ebenfalls junge Menschen auf der Bühne standen. 2021- 2023 war Buz für das Jugend Theater Tanz Festival fanfaluca in der Programmgruppe und als Workshopleiter tätig.
© Malco Messerli 8lines GmbH | Björn «BUZ» Meier Donya Speaks ist Tänzerin und Theatermacherin aus Bern und Tunis. In ihrer künstlerischen Praxis schafft Donya Speaks einen lebendigen Dialog zwischen Sprache und Körper und deren Verschränkung. In Bis zum Ende des Regens widmete sich Donya Speaks der arabischen Poesie ihres Onkels sowie der Bewegungsfreiheit zwischen Nordafrika und Europa. In POETIK P entwickelte Donya Speaks gemeinsam mit Künstler:innen aus der Schweiz, Ruanda und dem Kongo ein Gespräch über Sexualität(en) und die fortwirkende Sexualisierung ihrer Körper. Durch ihre interdisziplinären und internationalen Kollaborationen schafft Donya Speaks bewusst Perspektivenvielfalt und stellt eurozentrische Deutungshoheiten infrage. Ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist die Schaffung enthierarchisierter Bühnenräume, in denen kollektive Verantwortung verhandelt wird. Fête Finale ist ihr erstes Soloprojekt. Darin vertieft Donya Speaks ihr Interesse an der performativen Rolle des «Hosts», die einerseits moderiert und andererseits den eigenen Körper als Instrument einsetzt, um die Themen zu verhandeln. Mit diesem Projekt fordert sich Donya Speaks selbst heraus und thematisiert den Tod – eine Realität, für die uns oft die Sprache fehlt. Donya Speaks studierte an der Accademia Dimitri, der Justus-Liebig-Universität Giessen und der Zürcher Hochschule der Künste.
© Manu Ikue Nakagawa is a Japanese choreographer, dancer, actress, and illustrator based in Brussels. Each of her choreographic projects is inspired by her drawings, acting as a way to observe herself in daily life and access her inner worlds by breaking free from the limits of the body, before initiating the creative process. She has created three solos: the first two featuring life-size puppets — NAKAMI (2021) at Teatro Pradillo in Madrid, and TAMANEGI (2022) at Les Brigittines in Brussels (winner of the 2023 Prix de la Grande Scène) — and KUROKO, which premiered in March 2025 at Cndc Angers. She is currently working on Nikki, a new creation on relationships, scheduled for the 2027/2028 season.
© Moë Jules Petru ist eine genderfluide, schweizerisch-rumänische Choreograf:in und Performancekünstler:in. Jules arbeitet an der Schnittstelle von Choreografie, Forschung mit dem Körper und dem Gestalten queerer Welten. Die künstlerische Praxis verbindet Rhythmus, die Erinnerung der Diaspora und gemeinsame Präsenz. Geprägt von der eigenen Drag-Praxis (LEGZ) untersucht Jules, wie Bewegung, Klang und Wiederholung Beziehungen schaffen: zwischen Körpern und zwischen verschiedenen Erfahrungswelten. Zu den jüngeren Arbeiten zählen between – a queer science fiction rite und Trancestors – on the paths of our queer trailblazers.
© Agata Guevara compagnie O. ist eine 2017 in Zürich von Marie Alexis gegründete Tanzcompagnie – eine neurodiverse Gruppe unter neurodivergenter Leitung und ein kreativer Treffpunkt für Künstler:innen verschiedener Disziplinen. Die Arbeiten sind von persönlichen und gesellschaftlichen Themen inspiriert und schaffen Raum für ästhetische Erfahrung, Reflexion und Assoziation: künstlerische Praxis als «Denken in Bewegung». Im Zentrum steht aktuell MULTIVERSE | atypische perspektiven, das mehrjährige Forschungsprojekt zu neurodivergenten Weltbeziehungen.
© Caroline Minjolle | Marie Alexis Gäste 26/27
artasfoundation initiiert und realisiert jährlich mehrere Kunstprojekte für und mit Menschen in von Krieg oder gewaltvollen Konflikten betroffenen Regionen, gemeinsam mit Kunstschaffenden und lokalen Partnerorganisationen. Darüber hinaus unterstützt sie Mediationsverfahren durch künstlerische Interventionen und vernetzt Initiativen international.
Bast Hippocrate ist ein Schweizer, afrodiasporischer, queerer Künstler und gehört der zweiten Einwanderergeneration an. Seine Arbeiten zeigen rohe, eindringliche Körper. Dabei verbindet er Verletzlichkeit und Körperlichkeit mit gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Themen. Sein Ansatz basiert auf Autofiktion (Kunst, die auf eigenen Lebenserfahrungen aufbaut): Er erforscht menschliche Beziehungen und zeigt, wie persönliche Geschichten auch kollektiv wirken – zwischen dem Persönlichen und dem Politischen.
Nach einem autodidaktischen Weg schloss er 2019 sein Bachelorstudium an der Manufacture HES-SO Lausanne ab. In seinen Stücken, unter anderem LoveLettersOrNot (2021) und Joyaux Lourdement Sous-estimés (2025), beschäftigt er sich mit Intimität, komplexen Beziehungen und persönlichen Verletzungen – einfühlsam und intensiv zugleich.
Er arbeitet regelmässig mit Künstler:innen wie Géraldine Chollet, Simone Aughterlony und Valerie Reding zusammen und schafft dabei Räume für Austausch und Zuhören, in denen Körper zu Orten der Verbindung werden.
© Emilie Mercier Dino Brandão ist ein schweizerisch-angolanischer Sänger, Songwriter, Produzent und Performer, der Pop, Folk, experimentelle und elektronische Klangwelten miteinander verbindet. Hybridität, Verspieltheit und Unvollkommenheit prägen sein Schaffen. Auf der Bühne nutzt er Körper, Stimme und Präsenz als Instrumente und lässt dabei die Grenze zwischen Musiker und Performer verschwimmen. Seine Konzerte wechseln zwischen intimen akustischen Momenten und weitläufigen, theatralischen Klanglandschaften. Er produzierte sein Soloalbum Self-Inclusion (2024) in Eigenregie und tourte international. 2020 veröffentlichte er unter dem Namen BrandãoFaberHunger gemeinsam mit Sophie Hunger und Faber das Album Ich liebe dich. Dino beschreibt seine Identität als «simultan» – Luanda und Brugg, Flug und Fall, das gesunde und das gebrochene Knie – und verwandelt persönliche Anomalien in eine bittersüsse musikalische Hommage. Selbst wenn er ernste, vielschichtige Themen behandelt, bleiben seine Songs zugänglich; sie zeigen seine Freude am musikalischen Experimentieren und verpacken Emotionen in einem geradlinigen, schnörkellosen Stil, der die Art widerspiegelt, wie er über sie spricht und die Welt um sich herum verarbeitet.
HAUSVRAU wurde in Brasilien geboren und ist dort aufgewachsen. Sie ist eine trans, nicht-binäre Künstlerin, Kuratorin und Aktivistin mit vielfältigem Hintergrund und dem Wunsch, Verbindungen zu schaffen. Neben über zehn Jahren Tanzerfahrung und einer Karriere als Malerin arbeitet HAUSVRAU auch als DJ, Musikerin, Drag-Performerin, Host, Model sowie Tanz- und Performance-Coach. Von 2019 bis 2023 organisierte sie das Zürcher Rave-Label FAGDOM mit, das sich mit sozialpolitischen Fragen queerer migrantischer Communities in der Schweiz auseinandersetzte – dort begann sie auch ihre Karriere als Host, DJ und Nightclub-Performerin. Ihre Erfahrung in der Event-Produktion machte sie zu einer prägenden Figur der Schweizer Ballroom-Szene; sie ist stolzes Mitglied des House of Saint Laurent. 2021 gründete sie den Trans Safety Emergency Fund mit, eine Organisation, die trans Personen weltweit finanziell unterstützt. 2024 verfasste sie ein Buch für den Fund und engagiert sich dort weiterhin ehrenamtlich.
Daneben ist sie DJ-Residentin sowie Booker:in/Kuratorin im Palais Mascotte in Zürich und Masterstudentin im Programm Contemporary Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern. HAUSVRAU verbindet Malerei, Tanzerfahrung und Theaterkid-Energie in ihrem kreativen Schaffensprozess, der DJing, Soundscapes, Drag, Text, Performance, Live-Gesang, Publikationen und Installationen umfasst – stets mit einer politischen Botschaft der Befreiung für die Communities, die sie vertritt.
Kymbali Williams ist eine Multi-Instrumentalistin, Produzentin, Komponistin und interdisziplinäre Performancekünstlerin, die zwischen Estland und der Schweiz lebt. Ihre Arbeit untersucht die Schnittstellen von Klang, Bewegung und audiovisuellem Raum und verwebt dabei Stimme, Klage, Erinnerung und interkulturelle Performance.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen performative Audio-Spaziergänge – ortsspezifische Klangperformances, die die Teilnehmer:innen mit gesprochenem Wort und genreübergreifenden Klanglandschaften durch urbane Landschaften führen. Diese Spaziergänge, die in der Psychogeografie und Embodiment-Forschung verwurzelt sind, fungieren als eine Form des Singens durch die Stadt und verwandeln Fussgängerwege in intime Hörerlebnisse.
Maureen Zollinger ist Tänzerin und Performerin in Zürich/Winterthur. Sie studierte zeitgenössischen Bühnentanz an der IWANSON International School in München und vertiefte ihre Praxis im Postgraduate-Programm NIMBLE project. Ergänzend absolvierte sie eine Ausbildung in Environmental Somatics bei Katja Münker-Harder in Berlin, die ihre Arbeit mit Körperwahrnehmung, Bewegung und Umweltbeziehungen prägt. Seit 2020 arbeitet sie mit verschiedenen Choreograf:innen, u. a. mit Lee Mingwei, Franz Erhard Walther, Lea Moro, Andrea Boll, Marie Alexis, Jamuna Mirjam Zweifel und Tanzhaus-Komplize Aly Khamees. Sie bildet sich stetig in künstlerischer Forschung mit Stimme weiter und nutzt dies in ihren eigenen Performances.
© Birgit Mantek | Maureen Zollinger Noa Winter (keine Pronomen) ist Kurator:in, Tanz- und Performancedramaturg:in und Access-Expert:in und verbindet anti-ableistische Praktiken, Empowerment und Aesthetics of Access. Ausgewählte Projekte: Ko-Leitung des Berliner Netzwerkprojekts Making a Difference (2020–2024), Kuration des Festivals Queering the Crip, Cripping the Queer (2022), Zusammenarbeit mit Liz Rosenfeld (URSA-X) und Rita Mazza (Matters of Rhythm, The Voice). Seit der Spielzeit 24/25 arbeitet Winter als Dramaturg:in an der Gessnerallee in Zürich und ist Teil des Expert:innenpools von ZAK – Zürich Access Kultur.
ZAK – Zürich Access Kultur ist eine Anlaufstelle, die die Zürcher Kulturszene dabei unterstützt, Barrieren abzubauen und Workshops, Inputs und Beratungen rund ums Thema Behinderung in allen Kunstsparten gibt.
Die Company Rebecca Weingartner ist bekannt für ihre sensible Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen. Auch mit GUGUS! schafft sie einen Raum, in dem sich junges und erwachsenes Publikum fallen lassen und mitmachen kann. Damit vollendet sie ihre gefeierte Tanz-Trilogie für junges Publikum. EQUALITY! erkundete die Gleichberechtigung der Geschlechter. SOLIDARITY! feierte die gesellschaftliche Vielfalt. GUGUS! wirft nun einen eigenwilligen, frischen Blick auf die Freiheit. Die Trilogie ist aktuell auf Tournee.
© Marc Doradzillo Simea Cavelti ist Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin. Seit ihrem BA an der London Contemporary Dance School hat sie u.a. mit Fabrice Mazliah, Simon McBurney, Samar Haddad King, Declan Whitaker, Omar Ghayatt, Johanna Heusser, Lena Schattenberg, Bassam Abou Diab, Fritz Hauser und Adrian Pepe zusammengearbeitet. Simea lebt und arbeitet seit 2015 in der Schweiz und im Libanon, wo ihre choreografischen Arbeiten u.a. im Rahmen der Tanzfaktor RESO 2024 Schweizer Tournee, dem Sursock Museum und dem Zoukak Theater in Beirut gezeigt wurden. Sie ist Associated Artist 25/26 vonTanzPlan Ost. .Simea erweitert die Grenzen des Tanzes als Mittel zur Verbindung, Selbstbeobachtung, Entdeckung und Konfrontation.
© Milena Keller Sophía Rodríguez (1984, sie / ihr) ist eine venezolanisch-belgische Schauspielerin, Tänzerin, Choreografin und Zirkuskünstlerin. In Rodríguez‘ künstlerischer Arbeit dienen performative Körperlichkeit, verkörpertes Wissen, Stimme und Improvisation als Bausteine für energiegeladene, feministische und kritische Performances, die sich immer an den Grenzen zwischen den Disziplinen bewegen. Seit 2001 unterrichtet, performt und kreiert Rodríguez international.
Rodríguez‘ Solo Ostentation (2020) erforscht die Bedeutungsebenen, die (weibliche) Körper in physischen und sozialen Räumen innerhalb kapitalistischer Gesellschaften erzeugen. Das Stück wurde für das Bâtard Festival sowie für die Editionen 2020 des NEXT Festival und von ImPulsTanz ausgewählt. 2023 feierte Friction, Rodríguez‘ erste Ensemblearbeit, Premiere. Sie wurde am Toneelhuis, bei VIERNULVIER, BUDA, Charleroi Danse und beim Festival de la Cité (CH) gezeigt und tourt weiter, unter anderem am New Europe International Festival in Warschau.