Zeitlabor #2
Den Workshop leiten Cosima Grand, Mona De Weerdt und Demi Jakob

Erkunde mit Cosima Grand, Mona De Weerdt und Demi Jakob wie sich Zeit jenseits der Uhr anfühlt.

Cosima Grand erforscht seit Langem das Thema Zeit. Ihre zentrale Frage: Wie fühlen sich Zeiterfahrungen jenseits der Uhr an? Die Zeit des Wartens. Die Zeit der Trauer oder des Schmerzes. Aber auch die Zeit von Pflanzen, Tieren und Steinen – und von Prozessen wie Gletscherschwund oder Artenverlust.

Im zweiten Zeitlabor laden dich Cosima Grand, Mona De Weerdt und Demi Jakob zu einer Zeitmeditation ein. Du bewegst dich durch eine bewegungsbasierte Meditation. Dabei erkundest du deine eigene Wahrnehmung von Zeit. Und erlebst unterschiedliche Zeitformen körperlich.

Mona De Weerdt

Mona De Weerdt ist Theater- und Tanzwissenschaftlerin und Dramaturgin. Seit 2021 ist sie künstlerische Leiterin von TanzPlan Ost und arbeitet nebenbei als freischaffende Dramaturgin mit verschiedenen Künstler:innen und Gruppen. Ihre Themen- und Forschungsschwerpunkte sind: Klassenherkunft/Klassismus, Ökologie, Erschöpfung, Identität und Neurodiversität. 2019 erhielt sie von der Stadt Zürich eine kulturelle Auszeichnung zur Würdigung ihrer dramaturgischen und tanzwissenschaftlichen Arbeit. 2020–2024 realisierte sie gemeinsam mit der Filmerin Michelle Ettlin das Projekt Choreographers at Work! – eine Dokumentarfilm-Serie über Kreationsprozesse im zeitgenössischen Tanz. 2026 ist Mona Dramaturge-in-Residence am Dansateliers Rotterdam.

Demi Jakob

Demi Jakob (1988) lebt in Zürich und erstellt für sich ein Venn-Diagramm mit den Feldern Musik, Licht, Kunst und Technologie. Demi ist Teil der Berner Popband Jeans for Jesus und nimmt zurzeit eigentlich eine Auszeit.

  • Zahle, was du möchtest

Dauer:

2 Std. 30 Min.

Deutsch / Englisch

Keine Tanzerfahrung erforderlich.

Ankunftszeit: 18:30 – 18:45 Uhr

Tanzhaus Zürich

Studio 3

Rollstuhlgerecht

Unscharfe Nachtaufnahme einer Rasenfläche mit Lichtstreifen in Orange, Rot und Weiss, im Hintergrund dunkle Bäume vor blauem Himmel.
Eine Glasscheibe mit dem Abdruck einer greifenden Hand ist vor Bäumen und bewölktem Himmel installiert, im Hintergrund ein Geländer.