Talaya Schmid
Bild: Urs Jaudas

Talaya Schmid

Gast 25/26

In ihren getufteten Objekten, raumgreifenden Installationen und Performances untersucht Talaya Schmid zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation als subversive Handlungen. Im Zentrum steht der Körper als politischer Raum, in dem Sinnlichkeit, Sexualität und Lust verhandelt werden, um mit gesellschaftlichen Tabus zu brechen und stereotype Vorstellungen zu dekonstruieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Textilkunst als feministische Strategie: Schmid reflektiert kritisch Kapitel der Kunstgeschichte und marginalisierte Positionen, um aus der Perspektive des Female Gaze neue Narrative zu entwickeln. Bunt, humorvoll und spielerisch kreieren ihre Arbeiten soziale Räume für Austausch, Intimität und Verletzlichkeit und fördern so eine vielfältige und fluide Gesellschaft.

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