Soya ist eine sex-positive, feministische, vegane Drag Kuh – und Hauskuh im Tanzhaus Zürich. Singend, tanzend, muhend und sprechend kämpft sie für die Befreiung von allen. Sie sprengt die Grenzen von Gender und Spezies und steht ein für eine Welt voller Freude und Mitgefühl. Seit ihrem ersten Auftritt beim Animal Rights March auf den Stufen der legendären Volksbühne Berlin nimmt sie an Diskussionsrunden und Demonstrationen teil. Sie tritt in unterschiedlichen künstlerischen Kontexten und Formen auf, von ihrer Theatershow Dear Human Animals (2020) bis zu ihrem Elektropop-Album Purple Grass (2021), in TV-Shows wie The Voice of Germany (2021), im Ausstellungsformat Planet Moo (2022) oder online in sozialen Netzwerken. Und immer wieder im Tanzhaus Zürich, zum Beispiel mit performativen Walks zu den Themen der gezeigten Tanzstücke sowie anderen, eigenständigen Specials.
MovingTowardsZero
Soya the Cow, Uhura Bqueer
Dedomestication
Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums lädt das Tanzhaus Zürich zum Festival MovingTowardsZero (26.–28. Juni 2026): ein utopischer Raum, in dem Kunst, Aktivismus und Gemeinschaft aufeinandertreffen. Dedomestication ist Teil von MovingTowardsZero.
Indem sie Drag, queere Kosmologien und dekoloniales Denken miteinander verbinden, schlagen die Künstler:innen die «Entdomestizierung» als Geste poetischer und politischer Befreiung vor. Durch Performance und Installation lösen sie die Grenzen zwischen den Arten auf und erkunden den Körper als Territorium des Widerstands, des Begehrens und der Neuerfindung – zwischen der Pop-Kuh und dem heiligen Jaguar, zwischen Ritual und Protest. Die gezeigten Fotografien entstanden im brasilianischen Amazonasgebiet, einer Region, die von kolonialer Gewalt, Ökozid und Monokulturen geprägt ist.
Kostüme Andy Lopes
Fotografien Tarcisio Gabriel
Eine Produktion von 3art3 in Koproduktion mit Tanzhaus Zürich
Unterstützung Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Migros Kulturprozent, Schweizerische Interpretenstiftung, Stiftung Anne-Marie Schindler, Anda & Fala Cultural Association
Rafa Bqueer aka Uhura Bqueer ist eine Multi-Künstlerin. Sie ist eine der Pionierinnen der Drag-Themônia-Szene in Belém do Pará. Durch Performance, Fotografie, Film und Textilkunst produziert sie Bilder, Einzel- und Kollektivaktionen, die sich mit Konzepten von Gender, Race, LGBTQIA+-Aktivismus und einer Neuinterpretation der Kunstgeschichte im Amazonasgebiet befassen.
Daten / Reservation
- Pay as much as you want
Studio 2
Tanzhaus Zürich
Wasserwerkstrasse 127a
8037 Zürich
- Dauer: 5h
- Nonverbal, ohne gesprochenen Text
- Rollstuhlgängig
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Studio 2
Tanzhaus Zürich
Wasserwerkstrasse 127a
8037 Zürich
- Dauer: 5h
- Nonverbal, ohne gesprochenen Text
- Rollstuhlgängig