Jill Johnson ist eine international renommierte Tänzerin, Choreografin, Regisseurin und Pädagogin. Sie trat in über 60 Tourneen auf fünf Kontinenten auf, war Solistin beim National Ballet of Canada und Primaballerina und Mitarbeiterin von William Forsythe und dem Frankfurter Ballett, wo sie über drei Jahrzehnte lang zur Entstehung und Weitergabe seines choreografischen Werks beitrug.
Johnson war zehn Jahre lang Direktorin für Tanz an der Harvard University, wo sie das Harvard Dance Project gründete und interdisziplinäre Programme in den Bereichen Kunst, Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften aufbaute. Sie war Dozentin an der Columbia University, der NYU, der Princeton University, der Juilliard School und der New School und gab Meisterkurse an der Alvin Ailey School, der Brown University, der Yale University und beim Edinburgh Festival.
Ihre Arbeit umfasst Tanz, Theater, Oper, Film und Bildung. Zu ihren Kooperationspartnern zählen das American Repertory Theater, die Mailänder Scala, das L.A. Dance Project, das Niederländische Tanztheater, das Ballett der Pariser Oper, Rambert Dance, das Getty Museum und der Louvre. Ihr von der Kritik gefeiertes Werk ANALOGUE für Rambert wurde 2024 zu einer der fünf besten Produktionen Großbritanniens gekürt.
Sie ist Senior Fellow am Schweizerischen Institut für Höhere Studien (Collegium Helveticum) und Gründerin und Direktorin von Jill Johnson Dance, einer kreativen und kulturellen Führungsakademie, die an der Schnittstelle von Bewegung, Innovation und Kultur arbeitet. Sie lebt in Los Angeles.