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Wild Wild Card

Martin Schick

Eine wildere Version des Open Practice Formats Wild Card, welches immer freitags als Trainings-Veranstaltung stattfindet. Hier gibt es Platz für Experimente, Fokus auf eine Thematik, Ausprobieren einer Idee… immer (noch) im Bereich von geteilter Bewegungspraxis, zugänglich für alle Körper, Erfahrungshintergründe und Fähigkeiten. Diese Trainings werden (meistens) angeleitet von Martin Schick und finden einmal pro Monat statt.

Wild Wild Card 2026: To Ravel

Treffpunkt jeweils um 19 Uhr vor dem Eingang, Wasserwerkstrasse 129

Ein Stadtstreifzug: Gemeinsam durch die Stadt unterwegs als Gang, als Gruppe, als ein vielteiliger pulsierender Körper.

Im Rahmen von Wild Wild Card – das angeleitete Experimentierformat der Community der Wild Card – wird in drei voneinander unabhängigen Sessions experimentiert mit der Idee von einem Chor der Bewegung, der sich in einem ständigen physischen Kontakt befindet und sich mit der Aussenwelt konfrontiert.

To Ravel verweist auf Bewegung, Gemeinschaft und Transformation. Die im Titel enthaltenen Wörter «rave» und «travel» beschreiben ineinandergreifend eine neu entstehende geteilte Praxis – etwas zwischen einer Reise, eines Festes und einem kreativen Prozess, bei dem Menschen zusammenkommen, sich im Chaos verlieren und darin wiederum Klarheit finden. «To ravel» ist auch ein Kontronym oder Januswort und bedeutet sowohl verwirren oder als auch entwirren – zwei gegensätzliche Handlungen. Diese Gegenläufigkeit erzeugt Spannung und Entspannung zugleich.

To Ravel ist der Versuch einer neuen Form des Zusammenseins inspiriert vom Collectif Ville en Feu, von Kim de l’Horizons Texten und der Arbeit von Jael Rollin, Facilitating Movement.

  • Bühne 2
    Tanzhaus Zürich
    Wasserwerkstrasse 129
    8037 Zürich
  • Rollstuhlgängig

  • Rollstuhlgängig

Dienstag, 10.03.2026
Clock 19:00 — 20:30

  • Pay as much as you want
  • Dauer: 1h 30m

Martin Schick

Martin Schick hat es zum Prinzip seiner künstlerischen Arbeit gemacht, immer wieder neue Kontexte zu betreten und darin Räume auf- oder auszubauen, die in einem Widerspruch zur Norm stehen oder eine besondereEigenart vorweisen. Ursprünglich ausgebildet in Tanz und Performance, begleitet er heute als Kulturmanager, Partizipationsexperte oder kritische Stimme kollektive und institutionelle Projekte, wie z.B. die Genossenschaft Kalkbreite, forscht künstlerisch und ist aktivistisch engagiert. Seit 8 Jahren begleitet er das Format Wild Card am Tanzhaus Zürich und steht ein für die Förderung gemeinschaftlicher Praxis als Gegenentwurf zum Spektakel.