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Truong/Ho/Truong

Overseas

Ein Körper und viele Gesichter erzählen ihre Geschichten. Es wird eine kollektive Identität manifestiert, die langsam auseinanderfällt und durch Entpersonalisierung der Stimmen und Entfremdung des Körpers in Frage gestellt wird. Ein Tanzsolo mit Videoinstallation, das zugleich ironisch-humorvoll als auch persönlich berührend ist.

Konzept: Simone Truong, Elaine Ho, Monika Truong
Choreografie und Tanz: Simone Truong
Video und Ton: Elaine Ho, Monika Truong
Dekor: Peter von Bartheld
Dramaturgie: Karine Pauer
Musik: Fabian Kalker
Lichtdesign: David Baumgartner
Mentoren: Catja Loepfe, Meret Schlegel, Julia Stüssi, Andri Schenarde

About Truong/Ho/Truong

Simone Truong, Elaine Ho und Monika Truong sind Mitglieder des Kollektivs CHAN, bestehend aus Künstler, Designer und Theoretiker aus der ganzen Welt. Mitglieder von CHAN arbeiten zusammen und unabhängig seit 2002.
Simone Truong hat im Juni 2007 ihr Studium an der ArtEZ in Arnhem (NL), in zeitgenössischer Choreographie abgeschlossen. Während ihres Studiums hat sie 7 Stücke kreiert, die in diversen europäischen Städten gezeigt wurden. As Long As It Lasts, ihr letztes Stück, wird zwischen Juni und November im Rahmen der Interregio Tanzfaktor-Tour gezeigt. Die Dualität zwischen Spezifischem und Universellem ist ein zentrales Thema ihrer Arbeit. Zudem ist es ihr wichtig, den Rahmen der Choreographie zu sprengen, d.h. immer tiefer in die Prinzipien des Tanzes einzutauchen, um neue Formen des Ausdruckes zu finden.
Elaine Ho lebt und arbeitet in Peking als Künstlerin und Designerin. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Zeit basierten Medientheorien auseinander. Sie bringt Design und soziologische Fragen zusammen und präsentiert dies im Kontext vom alltäglichen Leben. Momentan studiert sie an der European Graduate School in Saas-Fee & New York (M.A. in Medien und Kommunikation).
Monika Truong studiert zurzeit noch an der Universität Zürich Sinologie. Sie legt ihren Fokus auf kulturhistorische Fragen. Sie fasziniert, die Umwälzungen der chinesischen Gesellschaft nachzuvollziehen. Intensiviert hat sich ihre Faszination für China durch einen Aufenthalt in Taipei (Taiwan). Dort realisierte sie eine interaktive Theater-Performance und konnte den interkulturellen Austausch mit einem kreativen Arbeitsprozess verbinden.

 

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