Der Tänzer und Choreograf Tarek Halaby ist ein eine Phase der Material-Generierung eingetreten und hat eine Solo-Performance Reihe mit dem Titel «Performing for the first time» begonnen. In jeder Aufführung schafft er ein neues Werk, das vor dem jeweiligen Publikum zum ersten Mal ausgeführt und so zu einer einmaligen Performance wird. Die ganze Performance handelt davon, dass es ihm nicht gelungen ist, sein Stück hinzukriegen und zeigt einen Künstler, auf der Suche nach seinem künstlerischen Selbstverständnis und kultureller Identität ist. Bei ihm ist Resignation ein künstlerisches Konzept und Stilmittel. Kein Wunder, ist sein Thema doch der israelisch- palästinensische Konflikt. Die Kunst, so das unausgesprochene kulturpolitische Fazit, hat wieder einmal versagt.
Tarek Halaby ist der Sohn einer Amerikanerin und eines nach Jordanien geflüchteten Palästinensers, geboren 1981 in Saudi- Arabien. Er ist Absolvent der University of Iowa (BFA in Tanz-Performance). Seitdem Abschluss eines 2-jährigen Forschungs-Zyklus bei PARTS 2006 wird Tarek Halaby von WP Zimmer, einem Produktionshaus in Antwerpen, unterstützt. Seit 2001 arbeitet er regelmässig mit Miguel Gutierrez / The Powerful People zusammen. Halaby lebt in Brüssel und zeigt seine Arbeiten, bei der er die Kunst wie die Politik hinterfragt in ganz Europa, dem Nahen Osten, Asien, Nord- und Südamerika. Derzeit ist er in Stücken von Miguel Gutierrez, Salva Sanchis, seinen eigenen Solo-Performance-Projekten und in der aktuellen Inszenierung von Zimmermann & de Perrot zu sehen.
Konzept / Performance: Tarek Halaby Ko-Produziert von: WP Zimmer Antwerpen, Belgien
© Tanzhaus Zürich