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egli/tsai production

Ausgang als Ausweg

Eine Komposition für zwei Tanzende, zwei Pianisten und Projektion

Koproduktion Tanzhaus Zürich

Am Anfang jeder Annäherung steht das Alleinsein. Mit dem ersten Ton beginnt die Beziehung. Das erste Bild verwischt diese Wirklichkeit. Der Konflikt hat begonnen. Zwei Wesen suchen Auswege aus der Einfachheit - mit einfachen Mitteln im komplexen Dreieck von Bild, Ton und Bewegung: Die Musiker begegnen dem Tanz, werden zu Mitstreitern oder Mitläufern, zu Gegenspielern oder Gegenpolen. Die Projektionen kommentieren das Spiel, offenbaren Innenansichten, verwischen den klaren Ton, lenken ab vom Klang. Die Ablenkung schafft Entspannung, lässt mich ausruhen im Tanz. Dann tanze ich.

Philipp Egli (Biografie)
Konzept, Choreografie, Tanz: Philipp Egli
Choreografische Zusammenarbeit/Tanz: Kuan-Ling Tsai
Piano: Ute Gareis, Klaus Georg Pohl
Musik für Klavier von Aaron Jay Kernis, Reinhard Febel, Ludwig van Beethoven
Film: Ruth Schläpfer
Bühne: Philipp Egli, Sabine Schnetz
Kostüm: Sabine Schnetz
Licht: Guido Petzold
Tanzassistenz: Monica Schneider
Dramaturgische Assistenz: Danielle Ana Füglistaller
Produktionsleitung: Nicole Friedman

Über egli/tsai production

Nach acht Jahren festem Engagement am Theater St. Gallen nutzt Philipp Egli nun die Gelegenheit, in nicht abgestecktem Rahmen und in intimen Konstellationen sich mit filmischen, musikalischen, szenischen und weiterhin vor allem tänzerischen Zusammenhängen und Abhängigkeiten zu beschäftigen. Eine Mitstreiterin fand er in Kuan-Ling Tsai, kennengelernt während der letzten Spielzeit am Theater St. Gallen, wo sie ihm als Mittänzerin und starke, eigenständige Bühnenpersönlichkeit gegenüberstand. Mit der Filmerin Ruth Schläpfer verbindet ihn eine jahrelange künstlerische Bekanntschaft wie auch mit dem Pianisten Klaus Georg Pohl, der im Klavierduo mit Ute Gareis seit Jahren aktiv und experimentierfreudig tätig ist.

 

Aufführungen im Tanzhaus

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